Wir sind Umwelt

Flüssigboden

Wir von Beermann engagieren uns in den Bereichen Horizontalbohrtechnik, Kabel- und Rohrleitungsbau, Gebäudetechnik sowie Erneuerbare Energien für mehr Nachhaltigkeit - und das seit 70 Jahren. Grüne Wege gehen wir jetzt mit unserer neu gegründeten Firma Beermann Umwelttechnik GmbH, denn im Tiefbau sind umweltfreundliche und kostengünstige Lösungen dringend gefragt.

So setzt die Beermann Umwelttechnik GmbH als eines der ersten Unternehmen in der Region Lösungen auf die Verwertung von Bodenaushub in Form von Flüssigboden. Dazu wird ausgebaggerter Boden durch Zugabe von Wasser, Zement und Ton für wenige Stunden fließfähig gemacht, damit man diesen Boden ein zweites Mal für die Verfüllung von Gräben und Kanälen nutzen kann. Es muss kein Boden mehr zur Deponie gefahren werden.

Die Bindemittelzusätze werden dabei so bemessen, dass der Flüssigboden nach einigen Stunden die Tragfähigkeit und Festigkeit des umgebenden Erdreichs annimmt. Der verfüllte Bereich unterhalb der Straße ist dann kein Fremdkörper mehr: Setzungen und Durchstempelungen gehören der Vergangenheit an. Auch das Verdichten entfällt, da Flüssigboden selbstverdichtend ist. Gleichzeitig kann der verfüllte Bereich wie normaler Boden jederzeit wieder von Hand oder mit leichtem Gerät aufgegraben werden. Das ist ein großer Vorteil bei der Erneuerung von Leitungen.

 

 

Anwendungsmöglichkeiten

Flüssigboden ist ein innovatives Baumaterial mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten. Egal ob wasserdicht oder -durchlässig, wärmedämmend- oder leitend, frostbeständig oder unbeständig – das ist alles möglich. Anders als zum Beispiel beim Einsatz von Beton oder Mörteln verhält sich Flüssigboden nahezu wetterunabhängig.

Das Material kann sogar unter Wasser oder in Hanglage eingebaut werden. Ob im klassischen Kanalbau oder bei Baugrubenverfüllungen mit Problemuntergründen, die Anwendungsmöglichkeiten sind vielseitig und ermöglichen ein risikofreies Bauen.

 

 

Vorteile

Verwendungsmöglichkeiten

  • Flüssigboden kann den unterschiedlichsten technischen Anwendungen im Bauwesen gerecht werden.

Umwelt

  • Das Aushubmaterial wird wiederverwertet. Somit entspricht das Verfahren den Richtlinien des Kreislaufwirtschaftsgesetzes.

Wirtschaftlichkeit

  • Das Verfüllmaterial ist selbstverdichtend, somit fallen keine Verdichtungsarbeiten an.
  • Es entstehen keine Setzungen oder Risse im Baukörper. Dadurch wird die Haltbarkeit der Rohre verlängert und die Straßenbauaufwendungen minimiert.
  • Die Baugruben können schnell verfüllt werden. Flüssigboden ist immer wieder von Hand lösbar.